Befreien hat immer etwas arrogantes, chauvinistisches, herrschaftliches. Da kommt der glatt rasierte Held und will dem kleinen, von Tyrannei verschmutzten Schicksal, einen Namen und ein Gesicht geben und von seinen Ketten lösen. (…) Die meisten Befreier, die ich kenne, sind voller Verachtung, manchen platzt der Hass schon aus ihren Ohren. Man muss lieben, was man befreien will.
Mely Kiyak, aus: “Manifest der Vielen” ( http://www.blumenbar.de/buch.php?id=92 )
Veröffentlicht unter:Gesellschaft
Udo Lihs
9. März 2011
Mehr Infos:
http://www.zeit.de/2011/10/Manifest-gegen-Sarrazin
http://www.sueddeutsche.de/kultur/berlin-manifest-der-vielen-tanz-den-sarrazin-1.1065117
http://www.morgenpost.de/berlin/article1557636/Manifest-der-Vielen-gegen-einen-Sarrazin.html
http://www.fr-online.de/kultur/literatur/vom-kleinen-mohr-und-seinen-befreiern/-/1472266/7409432/-/index.html
http://www.fnp.de/nnp/nachrichten/politik/viele-gegen-einen-streitschriften-zu-sarrazin_rmn01.c.8708883.de.html
http://www.tagesspiegel.de/kultur/na-und-wir-bleiben/3882880.html
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1397225/
http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/geistige-zuckerwatte/